Die Dachmarke für kulturelle Vielfalt
Ob Ausstellungen, Konzerte, Theater- und Filmprojekte, thematische Radtouren oder Stadtführungen – Brandenburg hat kulturell viel zu bieten. Die Dachmarke „Kulturland Brandenburg“ lädt jedes Jahr mit einem neuen Thema dazu ein, diese kulturelle und regionale Vielfalt sowie das historische Erbe zu entdecken. Dabei ruft der Verein jährlich kulturelle Einrichtungen und Initiativen des Landes dazu auf, sich mit Ideen an den jeweiligen Themenjahren zu beteiligen. Über zahlreiche Kooperationen zwischen Akteuren aus Kultur, Bildung, Wissenschaft und Tourismus entstehen jedes Jahr aufs Neue interessante und spannende Projekte.
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Premiere
17. Februar 2012, 19.30 Uhr
"SANS, SOUCI. Ein heiteres Spiel um Leben und Tod Friedrich des Großen"
Uckermärkische Bühnen Schwedt
Ganz Brandenburg feiert 2012 das 300jährige Jubiläum Friedrich II. Wenn sich der Vorhang in den ubs hebt, kämpft der Tod am Sterbebett Friedrichs II. um seine Seele. In die Hölle soll sie! Doch das will sich die Lieblingsschwester Friedrichs, Wilhelmine, nicht gefallen lassen. Schon 30 Jahre im Himmel wartet sie sehnsüchtig auf den unsterblichen Geist ihres Bruders und der soll jetzt in die Hölle? Nie und nimmer! So kämpfen der Tod und Wilhelmine um Friedrichs Unsterblichkeit. Doch Friedrich selbst hat immer noch einen eigenen Willen und der wiederum würde lieber ewig leben! Was tun? Entscheiden Sie mit, wohin mit Friedrich?!
Die Premiere fand am Freitag, 17. Februar, im intimen theater der Uckermärkichen Bühnen Schwedt statt.
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Ausstellungseröffnung
22. Januar 2012, 11.00 Uhr
"Sans Souci in Neu-Ruppin. Kronprinz Friedrich in Neuruppin"
Museum Neuruppin
Am Sonntag, den 22. Januar 2012 wurde um 11.00 Uhr im gut besuchten Museum Neuruppin die Ausstellung "Sans Souci in Neuruppin" eröffnet. Das Leben und Wirken Friedrich II. als Regimentschef in Neuruppin ist unvergessen. Er hat in der Stadt Spuren hinterlassen, die teilweise noch heute sichtbar sind. Stadtrundgänge, die in den Tempelgarten führen oder Besuche im Museum geben Gelegenheit, Friedrich in Neuruppin zu entdecken. Theodor Fontane hat die Neuruppiner Zeit Friedrichs in seinen Wanderungen durch die Mark Brandenburg zu einem Stück populärer Literatur gemacht und dem kollektiven Gedächtnis einen wichtigen Leittext gegeben. Hinter diesem Text stehen Quellen, Spuren, Erinnerungen, die durch die Ausstellung „Sans Souci in Neu-Ruppin“ präsentiert und zum Sprechen gebracht werden. So wird das Wirken des Kronprinzen Friedrich in Neuruppin als Regimentschef und Gartengestalter thematisiert.
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Auftaktkonzert
12. Februar 2012, 16.00 Uhr
„Ein famoser Kerl“ – der „Alte Fritz“
Schloss Nennhausen
Anlässlich des 300. Geburtstags von Friedrich II. stellen die Havelländischen Musikfestspiele in sechs ausgewählten Konzerten und Lesungen die Lebenslinien von Friedrich dem Großen und Johann Sebastian Bach dar. Höhepunkt ist die Verarbeitung des Treffens der beiden Persönlichkeiten im Jahr 1747 aus dem das weltbekannte Musikalische Opfer von Johann Sebastian Bach für Friedrich II. hervorging. Der Auftakt der „Friedrich-Reihe“ fand am Sonntag, den 12. Februar, im Schloss Nennhausen im berühmten Fouqué-Saal statt. Das Konzert widmete sich unter dem Titel „Ein famoser Kerl“ – der „Alte Fritz“ den Flötenkonzerten von Friedrich II. und Theodor Fontanes Urteilen über den „großen König“.
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Ein Fest für Friedrich
24.01.12
Rund 2000 Gäste feierten »Happy Birthday, Friedrich!« in Potsdams historischer Innenstadt

"Unterwegs im Licht": Unter diesem Motto hatte Kulturland Brandenburg zu einem Geburtstagsfest für Friedrich II. geladen. Gefeiert wurde sein 300. Geburtstag. Rund 2000 Gäste schlenderten durch die beleuchtete historische Altstadt Potsdams zwischen Nikolaisaal, Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte und Filmmuseum und erlebten ein vielseitiges Programm: Von Lesungen und Ausstellungen, wie "Der falsche Fritz" im Filmmuseum oder "Ehrensparlier für Friedrich II." von Rainer Sperl, und Live-Musik, unter anderem "Di grine Kuzine" in der Gewölbehalle im Kutschstall sowie das Barockorchester "Elbipolis" mit DJ Johannes Malfatti, bis zu tanzbarer Musik von DJ Ipek im Foyer des Nikolaisaals wurde den Besuchern einiges geboten.
Begonnen hatte der Abend mit einem öffentlichen Festakt im Nikolaisaal. Launig-kritische Worte mit Zitaten von Friedrich II. standen im Mittelpunkt der Veranstaltung. Kommentiert wurden diese u.a. von der Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kultur, Prof. Sabine Kunst und dem Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Potsdam, Jann Jakobs.
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